Aktuelles

Unterstützung für LSBTI-Geflüchtete

„Queer Refugees Deutschland“ vernetzt, unterstützt und berät

Das LSVD-Projekt „Queer Refugees Deutschland“ vernetzt, unterstützt und berät deutschlandweit geflüchtete LSBTI und Anlaufstellen für geflüchtete LSBTI. Wer flieht, hat dafür gute Gründe. Dies gilt besonders für Lesben, Schwule, bisexuelle, Trans*- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI), die in ihren Herkunftsländern Verfolgung und Gewalt seitens des Staates, der Familie oder der Gesellschaft erfahren mussten. In über 90 Staaten der Erde droht LSBTI Gefahr für Freiheit, Leib und Leben.

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Umfrage für Dolmetscher*innen

Psychologiestudent untersucht Sekundäre Traumatisierung

Ein Psychologiestudent der Universität Hildesheim beschäftigt sich im Rahmen seiner Bachelorarbeit mit dem Thema "Sekundäre Traumatisierung bei Dolmetscher*innen“ und führe hierzu eine Studie durch. Hierfür hofft er auf eine möglichst zahlreiche Teilnahme von Dolmetscher*innen.

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Neues Beratungsangebot: mira – Mit RECHT bei der ARBEIT

Information und Beratung für Menschen mit Fluchterfahrung zu arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen

Bei "mira - Mit RECHT bei der ARBEIT" bekommen alle Menschen mit Fluchterfahrung kostenlose Informationen und Beratung zu arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen. Auch Fachkräfte, Multiplikator*innen oder Unterstützer*innen können sich an mira wenden.

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Flüchtlingsrat veröffentlicht Länderbericht zu Mazedonien

Detaillierte Informationen zum angeblich "sicheren Herkunftsstaat"

Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg hat einen neuen Länderbericht zu Mazedonien veröffentlicht. In dem gut 40-seitigen Bericht wird die volatile politische Lage im Land thematisiert, ebenso wie die besonderen Schwierigkeiten für bestimmte Bevölkerungsgruppen, etwa Frauen, LSBTTIQ-Menschen, Rom*nija oder Menschen mit Behinderung. Ferner wird auf die besondere Schwierigkeit für Personen eingegangen, die nach einem abgelehnten Asylantrag aus dem Ausland zurückkehren.

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Erfolg: Familie Stojanovic darf bleiben

Von Abschiebung bedrohte Familie aus Serbien erhält Aufenthaltserlaubnisse

Die serbische Familie Stojanovic darf (vorerst bis April 2019) in Deutschland bleiben. Den bislang von Abschiebung bedrohten Familienmitgliedern wurden jetzt Aufenthaltserlaubnisse nach §25a AufenthG erteilt. Vor einigen Monaten hatte das Innenministerium von Baden-Württemberg ihren Härtefallantrag trotz positiver Empfehlung der Härtefallkommission abgelehnt. Daraufhin hatten fast 50 000 Personen eine Petition unterzeichnet, die sich für ein Bleiberecht ausspricht.

Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg bietet Praktikumsstellen in der Geschäftsstelle in Stuttgart an

Rahmenbedingungen:

  • frühest möglicher Startpunkt: 1. August 2018
  • maximale Dauer: 3 Monate
  • Aufwandsentschädigung: 300€ / Monat

Weitere Informationen:

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GroKo-Beschlüsse weitreichender als öffentlich wahrgenommen

Pro Asyl: Druck auf andere EU-Staaten wird systematisch erhöht

Pro Asyl befürchtet, dass die Einigung der GroKo im sogenannten Asylstreit erst der Beginn einer lang andauernden emotional hochgeheizten Asyldebatte zwischen den EU-Staaten sein wird. Neben den Transitverfahren hat die GroKo eine weitreichende und umfassende Internierung der in anderen EU-Staaten registrierten Asylsuchenden beschlossen, deren Dimension und Ausmaß noch nicht absehbar ist.

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Pro Asyl kritisiert Ergebnisse des EU-Gipfels

In einer Pressemitteilung vom 29. Juni 2018 äußert sich Pro Asyl höchst unzufrieden zu den Ergebnissen des gestrigen EU-Gipfels in Brüssel. Günter Burkhardt, Geschäftsführer von Pro Asyl bezeichnete die Tagung des Europäischen Rats als "Gipfel der Inhumanität". Zentrale Kritikpunkte sind die Beschlüsse über die weitere Stärkung der libyschen Küstenwache sowie die Einrichtung kontrollierter Lager für gerettete Bootsflüchtlinge.

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Evangelische Kirche kritisiert Verschärfungen fürs Kirchenasyl

Innenministerkonferenz möchte Personen in Kirchenasyl öfter als "flüchtig" behandeln

Die evangelische Kirche hat die von den Innenministern beschlossenen Verschärfungen beim Kirchenasyl kritisiert. Die Erhöhung der sogenannten Überstellungsfrist von sechs auf 18 Monate bedeute eine sehr hohe Belastung für die Schutzsuchenden und die Kirchengemeinden, sagte der Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Berlin, Martin Dutzmann.

"Die Zumutung des Rechtsstaats"

Beitrag von Vera Kohlmeyer-Kaiser in den Blättern für deutsche und internationale Politik

In der Juniausgabe der Blätter für deutsche und internationale Politik ist der Beitrag "Die Zumutung des Rechtsstaates" von unserem Sprecherratsmitglied Vera Kohlmeyer-Kaiser abgedruckt, in dem sie eine - aus unserer Sicht äußerst lesenswerte - Einordnung der aktuellen flüchtlingspolitischen Situation vornimmt.