Aktuelles

LEUCHTLINIE - Beratungsstelle für Betroffene von rechter Gewalt in Baden-Württemberg

Betroffene von rechter Gewalt und oft auch ihr soziales Umfeld benötigen besondere Hilfe bei der Bewältigung von psychischen, physischen und materiellen Schäden. Hier steht das Beratungsnetzwerk LEUCHTLINIE Betroffenen als direkte Hilfs- und Anlaufstelle mit kompetenter und bedarfsgerechter Unterstützung zur Seite.

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Afghanistan

Die Deutsche Abschreckungspolitik

Seit Beginn 2016 hat sich die Entscheidungspraxis des BAMF in Bezug auf Menschen aus Afghanistan deutlich verschärft. Im Vorjahr wurden 72% der inhaltlich geprüften Asylanträge von afghanischen Geflüchteten positiv entschieden. Im ersten Halbjahr dieses Jahres war dies nunmehr bei 52% der Asylanträge der Fall. Ist Afghanistan auf dem Weg wieder ein sichereres Land zu werden? Im Gegenteil. Die Verschärfung der Entscheidungen spiegelt sich nicht in einer Verbesserung der Sicherheitslage wider, wie Länderberichte von Amnesty (2015/2016), Human Rights Watch (2015) und UNAMA (2015) belegen.

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Gesucht: Integrationshilfen für junge Flüchtlinge

Suche nach Senior Experten für ein Projekt von SES und LBBW zur Unterstützung junger Flüchtlinge in VABO-Klassen

Der Senior Expert Service (SES) bietet den VABO-Klassen unterrichtsflankierende Hilfestellungen an. Je nach Bedarf betreuen die Expertinnen und Experten kleine Lerngruppen oder einzelne Flüchtlinge im Schulalltag, helfen bei Behördengängen oder der Organisation von Betriebsbesichtigungen und Nachmittagsaktivitäten – immer ehrenamtlich. „Unsere Fachleute bringen große Lebens- und Berufserfahrung mit. Genau das wird den Schülerinnen und Schülern der VABO-Klassen eine große Hilfe sein“, betont SES-Geschäftsführerin Dr. Susanne Nonnen.
Für bis zu 100 Experteneinsätze in VABO-Klassen übernimmt die LBBW die anfallenden Fahrtkosten und eine Aufwandsentschädigung. Für die beruflichen Schulen sind diese Einsätze damit kostenlos.Die ExpertInnen sind während ihrer Einsätze für SES versichert.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.ses-bonn.de

Kooperationen in vielen Bereichen sinnvoll

Flüchtlingsrat und Landesverband der Sinti und Roma wollen stärker zusammenarbeiten

Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg und der Verband Deutscher Sinti und Roma - Landesverband Baden-Württemberg wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. Bei einem Treffen in der Geschäftsstelle des Landesverbandes in Mannheim tauschten sich Seán McGinley und Julian Staiger vom Flüchtlingsrat mit Jovica Arvanitelli vom Landesverband der Sinti und Roma aus.

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Finanzielle Unterstützung bei "freiwilliger Ausreise" und Abschiebung

Unabhängiger Roma-Fonds aus Konstanz geht in die zweite Runde

Ehrenamtliche in Baden-Württemberg machen häufig die gleichen traurigen Erfahrungen. Menschen, die sie beim Ankommen im Deutschland unterstützt haben, sollen abgeschoben werden. In einigen Fällen sind diese Abschiebungen nicht mehr oder nur noch durch die erzwungene "freiwillige Ausreise" zu verhindern.
Um dabei nicht nur tatenlos zuschauen zu müssen, hat das Forum Azilon in Konstanz einen Roma-Fonds ins Leben gerufen. Mit ihm werden Menschen aus dem Landkreis Konstanz unterstützt, die in die Länder des Westbalkans zurückgeschickt werden. Dank zahlreicher Spenden kann dieser Fonds nun in die zweite Runde gehen. Gratulation dafür nach Konstanz.
In unserem aktuellen Rundbrief finden Sie einen ausführlichen Artikel des Roma-Fonds Konstanz.

Infos zur Gesundheitsversorgung für Geflüchtete

Neue Website gestartet

Eine Gruppe von Medinetzen / Medizinischen Flüchtlingshilfen in Deutschland, die sich mit Fragen der Gesundheitsversorgung im Rahmen der Änderung der Asylgesetzgebung auseinandersetzen, haben jetzt eine Website erstellt. Übersichtlich dargestellt werden sollen dort immer wieder in der Praxis und von journalistischer Seite auftauchende Grundfragen zur Gesundheitsversorgung von Asylsuchenden, Geduldeten und Papierlosen.

Dublin-Überstellungen nach Griechenland nochmals bis zum 8. Januar 2017 ausgesetzt

Aufgrund nach wie vor bestehender Mängel im griechischen Asylsystem wird Deutschland vorerst weiterhin keine Übernahmeersuchen an Griechenland auf Grundlage der Dublin-III-Verordnung richten. Hierzu hat das Bundesinnenministerium (BMI) das BAMF angewiesen. Der Überstellungsstopp ist bis zum 8. Januar 2017 befristet. 

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Neuigkeiten aus dem "Musterländle der Abschiebung"

24 Kinder und 36 Erwachsene in den Kosovo abgeschoben - Junger Mann aus der Arbeitsstelle abgeschoben.

Weiterhin scheint die grün-schwarze Landesregierung das Ziel zu verfolgen, sich bundesweit durch eine möglichst rigorose und unmenschliche Abschiebepolitik hervorzutun. Das verursachte menschliche Leid bei Betroffenen und ehrenamtlichen UnterstützerInnen spielt wohl keine Rolle.
Am 04.08. führten Angestellte des Landes Baden-Württemberg die nächste Abschiebung in den Kosovo durch.
In Kirchzarten ereignete sich außerdem eine weiterer Fall der skandalösen Abschiebungspraxis, die wir bereits in unserer Pressemitteilung „Musterländle“ der Abschiebung statt Vorreiter der Integration" kritisiert haben. Dieses Mal wurde ein 24-jähriger Mann direkt an seinem Arbeitsplatz von der Polizei abgeholt und in die Abschiebehaftanstalt nach Pforzheim gebracht.

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SomalierInnen haben Zugang zu Integrationskursen

Das Bundesinnenministerium hat Somalia in die Liste der Herkunftsländer mit sogenannter guter Bleibeperspektive aufgenommen. Diese Liste umfasst damit nun fünf Länder. Das heißt konkret, dass ab dem 1. August 2016 - neben den bereits bekannten Ländern Eritrea, Iran, Irak und Syrien- auch Personen aus Somalia bereits im laufenden Asylverfahren einen durch das Bundesamt gefördert Integrationskurs besuchen können.

Studie zur Lebenssituation von geflüchteten Kinder und Jugendlichen in Deutschland

Interviewpartner_Innen in Süddeutschland gesucht

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) führt im Auftrag  von UNICEF derzeit eine bundesweite Studie über die Lebenssituation von begleiteten Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingsunterkünften durch. Dazu planen sie im August (08.-11.08.) und im September (voraussichtlich 12.09.-22.09), im Süden und Westen Deutschlands Gespräche mit geflüchteten Jugendlichen (14 - 19 Jahre) und Familien über deren Lebenssituation zu führen.
Gibt es Ihrer Meinung nach Unterkünfte, die wir besuchen sollten, bzw. haben Sie Kontakt zu Familien oder Jugendlichen, die eventuell interessiert wären an der Studie teilzunehmen? Dann nehmen Sie bitte direkt mit Adam Naber vom BumF Kontakt auf (a.naber@b-umf.de).

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