Veranstaltungen

Fortbildungsveranstaltungen

Unser aktuelles Fortbildungsangebot finden Sie auf unserer Projektwebsite 'Aktiv für Flüchtlinge'.

Sie planen oder wünschen sich eine eigene Informationsveranstaltung vor Ort? Auf der PRojektwebsite finden Sie unser Programm mit Fortbildungsangeboten zu verschiedenen Themenbereichen der Flüchtlingsarbeit. Wir bieten Ihnen gerne Unterstützung bei der inhaltlichen Planung einer Veranstaltung in Ihrer Region. Außerdem sind auf der Projektwebsite umfangreiche Dokumente und Ratgeber für die Beratung und Begleitung von Flüchtlingen zusammengestellt.

Friedensgala der AnStifter: Friedenspreis für Sea-Watch

So, 15. Dezember 2019, 11:00 Uhr, Theaterhaus Stuttgart, Siemensstraße 11, 70469 Stuttgart

Am Sonntag, den 15. Dezember 2019, wird im Stuttgarter Theaterhaus der mit 5000 Euro dotierte Friedenspreis der AnStifter verliehen. Die Laudatio auf den Preisträger SeaWatch hält die ehemalige Bundesjustizministerin Prof. Herta Däubler-Gmelin. Den musikalischen Rahmen gestalten Lilian Heere, Jan Pas und Stefano Vismara vom Staatsorchester Stuttgart mit Kompositionen von Astor Piazolla, Sergej Prokofjev und Dimitri Shostakovich. Moderatorin ist Sidar Carman. Tickets für die Veranstaltung können telefonisch im Theaterhaus bestellt werden (0711 40 20 720-23).

Informationsveranstaltung: Der rechtsradikale Terror in Deutschland

Am Donnerstag, 12. Dezember, 18.30 bis 22 Uhr im Kulturzentrum Merlin, Augustenstraße 72, 70178 Stuttgart

Das Bündnis "Aufstehen gegen Rassismus Stuttgart" lädt zu einer Informationsveranstaltung über rechten Terror in Deutschland und die geistigen Brandstifter in Parlamenten und Medien ein. Redner*innen sind Gabi Engelhardt von "Aufstehen gegen Rassismus Chemnitz" und Luigi Pantisano, Stuttgarter Stadtrat für SÖS (Stuttgart Ökologisch Sozial).

Webinar "Überblick: Die Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung"

Mittwoch, 11. Dezember 2019, 18:00-19:30, Teilnahme über Link bei Anmeldung

Im Januar 2020 tritt das "Gesetz über die Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung" in Kraft. Dieses beinhaltet Änderungen an der bereits existierenden Ausbildungsduldung. Außerdem wird die Beschäftigungsduldung neu eingeführt. Das Webinar bietet einen ersten Überblick über die neuen Regelungen. Es richtet sich an ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätige Personen. Die maximale TN-Zahl von 20 Personen ist bereits erreicht. Daher ist eine Anmeldung nicht mehr möglich.

  • Referentin: Julia Streib (Flüchtlingsrat BW)
  • Veranstaltung im Rahmen des Projekts "Aktiv für Flüchtlinge", gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration"

Kundgebung "Für einen „sicheren Hafen“ im ganzen Landkreis Tübingen

Am Mittwoch, 11. Dezember um 13 Uhr, vor dem Landratsamt, Wilhelm-Keil-Str. 50, 72072 Tübingen

Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte fordern im Landkreis Tübingen über 20 Organisationen aus dem zivilgesellschaftlichen, menschenrechtlichen und kirchlichen Spektrum in einem offenen Brief an die Mitglieder des Kreistags, dass der gesamte Landkreis Tübingen dem „Bündnis Städte Sichere Häfen“ beitreten und direkt aus Seenot gerettete Geflüchtete aufnehmen soll. Dazu gibt es am Mittwoch, 11. Dezember um 13 Uhr eine Kundgebung vor dem Landratsamt Tübingen.

Demonstration: Für eine Welt in der niemand fliehen muss!

Am Samstag, 7. Dezember, 14 Uhr, Stuttgart Lautenschlagerstraße (gegenüber Hbf)

Ein breites Bündnis aus geflüchtetensolidarischen Gruppen, Antikriegs-Initativen, Umweltaktivist*innen und vielen mehr ruft zur Demonstration "Für eine Welt, in der niemand fliehen muss" auf. Dabei soll auf globalen Zusammenhänge wie zum Beispiel Rüstungsexporte, Kriege, Umweltzerstörung und Klimawandel aufmerksam gemacht werden. Diese tragen dazu bei, die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen zu zerstören und die Menschen zur Flucht zu zwingen.

Tagung: Von Halabja bis Afrin - Aktuelle Herausforderungen und die internationale Beteiligung

Freitag, 6.12. - Sonntag, 8.12.2019 in der Evangelischen Akademie Bad Boll, Akademieweg 11, 73087 Bad Boll

Der Nahe Osten befindet sich im Umbruch, Teile der Zivilbevölkerung leiden unter katastrophalen Lebensbedingungen. Viele Menschen werden zur Flucht gezwungen. Im Zentrum der Gewaltsituation stehen die bisherigen Siedlungsgebiete des kurdischen Volkes, dessen Bevölkerung in der Türkei, im Irak und in Syrien zwischen allen politischen und wirtschaftlichen Machstrukturen steht. Ein friedlicher Transformationsprozess in der Region ist nur mit der Beteiligung von internationalen Akteuren möglich. Ziel der Tagung der Evangelischen Akademie Bad Boll ist es, die komplexe Situation der Kurden sichtbar zu machen und darüber zu informieren. Expert*innen aus der Wissenschaft, Politik und NGO-Arbeit bieten ihre Expertise an und stellen sich der Diskussion.

Schulung für Ehrenamtliche: lsbttiq Geflüchtete vielfältig unterstützen

Freitag, 6.12.2019, 16 bis 19 Uhr, PLUS e.V., Max-Joseph-Straße 1, 68167 Mannheim

In der Unterstützung von Geflüchteten engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich. Ca. 10% der Geflüchteten sind lesbisch, schwul, bisexuellen, transsexuell, transgender, intersexuell oder queer (lsbttiq). Ist es wichtig, das zu beachten? Brauchen sie besondere Unterstützung?  Basiswissen über die Lebenswelt in ihren Heimatländern und in Deutschland, besondere Herausforderungen, psychologische Hintergründe, sowie Rechte lsbttiq Geflüchteter können helfen, Antworten für diese Fragen zu finden. Diese Veranstaltung ist Teil der Schulungsreihe „Arbeit mit lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender und queeren (lsbttiq) Geflüchteten“, in deren Rahmen im Frühjahr 2020 weitere Schulungen zum Thema angeboten werden.

Schulung für Hauptamtliche: Besondere Bedürfnisse lsbttiq Geflüchteter

Donnerstag, 5.12.2019, 13.30 bis 16.30 Uhr, PLUS e.V., Max-Joseph-Straße 1, 68167 Mannheim

Diese Veranstaltung der PLUS e.V., die im Rahmen der Schulungsreihe „Arbeit mit lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, queeren (lsbttiq) Geflüchteten“ stattfindet, richtet sich an Hauptamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten. Was bedeutet es in der Unterstützungsarbeit, homo-, bi- oder transfeindliche ebenso wie rassistische Stereotype aufzubrechen, die besonderen Bedürfnisse lsbttiq Geflüchteter zu beachten und sich diesen gegenüber anerkennend zu äußern und zu verhalten? Wie kann dem besonderen Schutzbedarf lsbttiq Geflüchteter Rechnung getragen werden? Basiswissen über Hintergründe, besondere Bedürfnisse, sowie Rechte lsbttiq Geflüchteter bieten einen Ausgangspunkt zur Beantwortung dieser Fragen.Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos; um Anmeldung bis zum 30.11.2019 wird jedoch gebeten.

Vortrag: Mannheim als solidarische Stadt für alle

Mittwoch, 04.12.2019, 19 Uhr im Gewerkschaftshaus Mannheim, Hans Böckler Straße 1, 68161 Mannheim

Mannheim hat sich — als Stadt der Zuflucht — bereit erklärt, aus Seenot gerettete Menschen direkt aufzunehmen und unterzubringen. Dieser Vortragsabend soll dazu dienen, konkrete Ideen für die Gestaltung einer solidarischen Stadt zu entwickeln. Diskutiert werden unter anderem die kommunalpolitischen Handlungsspielräume hinsichtlich Flüchtlings- und Asylpolitik sowie die Schaffung gleicher Zugangsvoraussetzungen zu Bildung, Gesundheit, Kultur, etc. Veranstaltet wird der Vortragsabend von ver.di aktiv gegen rechts Rhein-Neckar, save-me Mannheim, Seebrücke Mannheim in Zusammenarbeit mit dem antira.Netzwerk Ba-Wü.

Wir und der Balkan: Arbeitskräfte anwerben! Flüchtlinge abschieben,

Am Montag, 2. Dezember, 19.30 Uhr, Uni Freiburg, Hörsaal 1009 Kollegiengebäude I, Platz der Universität 3, 79098 Freiburg

Eva Weber, Leiterin der ‚Forschungsgesellschaft Flucht und Migration e.V. (Berlin)‘ informiert über die Auswirkungen der paradoxen deutschen Migrationspolitik in Bezug auf den Westbalkan. Asylanträge von Menschen aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten werden regelmäßig abgelehnt, Geflüchtete dorthin abgeschoben – oft nach vielen Jahren „Duldung“. Überwiegend handelt es sich um Roma, die in ihren Herkunftsländern von Armut, Diskriminierung und Verelendung betroffen sind. Gleichzeitig aber werden gezielt Arbeitskräfte aus diesen Staaten angeworben, um den hiesigen Fachkräftemangel zu bekämpfen. Unter dem Motto „Make it in Germany!“ werden u.a. qualifizierte Fachkräfte für die Pflegeberufe eingeladen, nach Deutschland zu kommen. Dass dies in den Herkunftsländern den Mangel an Fachkräften verstärkt, ist die unausgesprochene Kehrseite dieser Medaille.