Veranstaltungen

Fortbildungsveranstaltungen

Unser aktuelles Fortbildungsangebot finden Sie auf unserer Projektwebsite 'Aktiv für Flüchtlinge'.

Sie planen oder wünschen sich eine eigene Informationsveranstaltung vor Ort? Auf der PRojektwebsite finden Sie unser Programm mit Fortbildungsangeboten zu verschiedenen Themenbereichen der Flüchtlingsarbeit. Wir bieten Ihnen gerne Unterstützung bei der inhaltlichen Planung einer Veranstaltung in Ihrer Region. Außerdem sind auf der Projektwebsite umfangreiche Dokumente und Ratgeber für die Beratung und Begleitung von Flüchtlingen zusammengestellt.

Tagung: Von Halabja bis Afrin - Aktuelle Herausforderungen und die internationale Beteiligung

Freitag, 6.12. - Sonntag, 8.12.2019 in der Evangelischen Akademie Bad Boll, Akademieweg 11, 73087 Bad Boll

Der Nahe Osten befindet sich im Umbruch, Teile der Zivilbevölkerung leiden unter katastrophalen Lebensbedingungen. Viele Menschen werden zur Flucht gezwungen. Im Zentrum der Gewaltsituation stehen die bisherigen Siedlungsgebiete des kurdischen Volkes, dessen Bevölkerung in der Türkei, im Irak und in Syrien zwischen allen politischen und wirtschaftlichen Machstrukturen steht. Ein friedlicher Transformationsprozess in der Region ist nur mit der Beteiligung von internationalen Akteuren möglich. Ziel der Tagung der Evangelischen Akademie Bad Boll ist es, die komplexe Situation der Kurden sichtbar zu machen und darüber zu informieren. Expert*innen aus der Wissenschaft, Politik und NGO-Arbeit bieten ihre Expertise an und stellen sich der Diskussion.

Schulung für Ehrenamtliche: lsbttiq Geflüchtete vielfältig unterstützen

Freitag, 6.12.2019, 16 bis 19 Uhr, PLUS e.V., Max-Joseph-Straße 1, 68167 Mannheim

In der Unterstützung von Geflüchteten engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich. Ca. 10% der Geflüchteten sind lesbisch, schwul, bisexuellen, transsexuell, transgender, intersexuell oder queer (lsbttiq). Ist es wichtig, das zu beachten? Brauchen sie besondere Unterstützung?  Basiswissen über die Lebenswelt in ihren Heimatländern und in Deutschland, besondere Herausforderungen, psychologische Hintergründe, sowie Rechte lsbttiq Geflüchteter können helfen, Antworten für diese Fragen zu finden. Diese Veranstaltung ist Teil der Schulungsreihe „Arbeit mit lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender und queeren (lsbttiq) Geflüchteten“, in deren Rahmen im Frühjahr 2020 weitere Schulungen zum Thema angeboten werden.

Schulung für Hauptamtliche: Besondere Bedürfnisse lsbttiq Geflüchteter

Donnerstag, 5.12.2019, 13.30 bis 16.30 Uhr, PLUS e.V., Max-Joseph-Straße 1, 68167 Mannheim

Diese Veranstaltung der PLUS e.V., die im Rahmen der Schulungsreihe „Arbeit mit lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, queeren (lsbttiq) Geflüchteten“ stattfindet, richtet sich an Hauptamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten. Was bedeutet es in der Unterstützungsarbeit, homo-, bi- oder transfeindliche ebenso wie rassistische Stereotype aufzubrechen, die besonderen Bedürfnisse lsbttiq Geflüchteter zu beachten und sich diesen gegenüber anerkennend zu äußern und zu verhalten? Wie kann dem besonderen Schutzbedarf lsbttiq Geflüchteter Rechnung getragen werden? Basiswissen über Hintergründe, besondere Bedürfnisse, sowie Rechte lsbttiq Geflüchteter bieten einen Ausgangspunkt zur Beantwortung dieser Fragen.Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos; um Anmeldung bis zum 30.11.2019 wird jedoch gebeten.

Vortrag: Mannheim als solidarische Stadt für alle

Mittwoch, 04.12.2019, 19 Uhr im Gewerkschaftshaus Mannheim, Hans Böckler Straße 1, 68161 Mannheim

Mannheim hat sich — als Stadt der Zuflucht — bereit erklärt, aus Seenot gerettete Menschen direkt aufzunehmen und unterzubringen. Dieser Vortragsabend soll dazu dienen, konkrete Ideen für die Gestaltung einer solidarischen Stadt zu entwickeln. Diskutiert werden unter anderem die kommunalpolitischen Handlungsspielräume hinsichtlich Flüchtlings- und Asylpolitik sowie die Schaffung gleicher Zugangsvoraussetzungen zu Bildung, Gesundheit, Kultur, etc. Veranstaltet wird der Vortragsabend von ver.di aktiv gegen rechts Rhein-Neckar, save-me Mannheim, Seebrücke Mannheim in Zusammenarbeit mit dem antira.Netzwerk Ba-Wü.

Regionalkonferenz: "Bürgerschaftlich engagiert in Zeiten des Wandels"

Samstag, 30.11.2019, 10-16.15 Uhr im Forum am Park, Poststraße 11, 69115 Heidelberg

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V. lädt unter dem Motto "Bürgerschaftlich engagiert in Zeiten des Wandels – gemeinsam gesellschaftlichen Zusammenhalt gestalten" Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe und Aktive aus Initiativen und Organisationen zur Regionalkonferenz nach Heidelberg ein. Übergeordnetes Thema der Vorträge und Workshops wird sein, wie das Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft gemeinsam gestaltet werden kann. Das genaue Programm entnehmen Sie dem Flyer. Um Anmeldung bis zum 8.11.2019 wird gebeten.

Seminar: Zeitmanagement und Selbstorganisation im Ehrenamt

Samstag, 30. November 2019 von 10-17 Uhr, Seminarraum der Ev. Solidarität in Mission, Vogelsangstraße 66, 70197 Stuttgart

Die Stiftung Entwicklungszusammenarbeit (SEZ) lädt insbesondere ehrenamtlich Engagierte aus Vereinen, Initiativen und Kirchengemeinden zum Zeitmanagement-Seminar ein. Neben konkreten, zielführenden Arbeitsmethoden, soll es im Seminar auch verstärkt um Achtsamkeit und Selbstreflexion hinsichtlich der kostbaren Ressource Zeit gehen. Ziel ist es, einen individuellen Weg zu finden und Maßnahmen zu ergreifen, um den Umgang mit den persönlichen Zeitressourcen aktiv und selbstbestimmt zu gestalten. Genügend Zeit für Austausch unter den Teilnehmenden und praktische Übungen zum Thema finden auch ihren Platz im Seminar.

Workshop für freiwillig Engagierte in der Arbeit mit geflüchteten Menschen mit Women in Exile e.V.

Workshop | 27.11.2019, 16 bis 19 Uhr | Neckarhalde 40, 72070 Tübingen

Der Workshop mit Women in Exile e.V. wird mit den Teilnehmenden folgenden Fragen nachgehen:
•    Was sind meine Beweggründe, mich in der ehrenamtlichen Arbeit für geflüchtete Menschen zu engagieren?
•    Was sind spezifische Erfahrungen von Frauen mit Fluchterfahrung?
•    Sehe ich meine Arbeit als politisches Engagement?

Die Veranstaltung wird angeboten von Asylzentrum Tübingen e.V., Frauen helfen Frauen e.V., adis e.V., Flüchtlingsrat Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Landkreis Tübingen e.V..

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#fairspeech: Lesung mit Hasnain Kazim

Mittwoch, 27.11.2019, 15 bis 18 Uhr im Marienheim Stuttgart, Katharinenstraße 4, 70182 Stuttgart

Diese Veranstaltung bildet den Abschluss des #fairspeech-Projekts des IB Süd. Das Projekt setzte sich im Laufe der letzten zweieinhalb Jahre gegen Hass im Internet und Hate Speech ein. Neben Hasnain Kazim, der aus seinem Buch "Post von Karlheinz" lesen wird, werden verschiedene andere Expert*innen am anschließenden Gespräch teilnehmen. Genauere Infos zum Programm finden Sie auf der unten verlinkten Projekt-Homepage. Um Anmeldung bis zum 20.11.2019 an jannes.rupf@ib.de wird gebeten.

„NEIN zu Gewalt an Frauen - Flucht aus Afrika“

Vortrag | 25.11.2019 | ab 18:00 - ca. 20:30 Uhr| Tübingen, Weberstraße 8

Die Referentin, Dr. Cornelie Schweizer (Dipl. Psychologin) aus Tübingen wird im Vortrag vor allem die folgenden Fragestellungen ansprechen:

•    Warum flüchten Frauen allein nach Europa?
•    Was erleben sie auf der Flucht?
•    Welche körperlichen und seelischen Folgen haben diese Erlebnisse?
•    Was brauchen allein geflüchtete Frauen, wenn sie hier ankommen?

Die Veranstaltung wird angeboten von Asylzentrum Tübingen e.V., Frauen helfen Frauen e.V., adis e.V., Flüchtlingsrat Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Landesfachtagung "Migrantenorganisationen in Baden-Württemberg"

Samstag, 23.11.2019, 10-16.30 Uhr im Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Straße 19, 70174 Stuttgart

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg veranstaltet gemeinsam mit dem Forum der Kulturen Stuttgart e. V. eine landesweite Fachtagung mit und für Migrantenorganisationen in Baden-Württemberg. Die Tagung soll eine Plattform bieten für den fachlichen Austausch und die Vernetzung mit anderen migrantischen Organisationen sowie mit Vereinen, Kommunen und Landesverbänden. Geplant sind Impulsvorträge und Workshops. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung bis zum 8. November 2019 wird gebeten.