Setz ein Zeichen zum Tag des Flüchtlings!

Am Freitag, den 2. Oktober, ist der Tag des Flüchtlings. Knapp 80 Millionen Menschen sind derzeit vor Krieg, Terror, ethnischer oder religiöser Verfolgung und unerträglichen Existenzbedingungen auf der Flucht – ein trauriger Rekord.

Wir wollen die aktuellen Zustände und Entwicklungen nicht einfach hinnehmen. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für eine menschliche Flüchtlingspolitik, für eine offene Gesellschaft, für eine Welt, in der niemand fliehen muss!

Wie könnt ihr mitmachen?

  1. Ladet euch eines der unten aufgeführten Statements herunter & druckt es aus
  2. Macht im Hochformat ein Bild von euch mit dem Statement (ihr könnt gerne eine Maske tragen)
  3. Schickt uns das Bild bis Donnerstag, den 1. Oktober an info@fluechtlingsrat-bw.de

Die Bilder werden wir zum Tag des Flüchtlings in einer Collage auf unseren Kanälen veröffentlichen und im nächsten Rundbrief abdrucken! Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen!


Online-Seminar: Die Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung – Grundlagen

Im Januar 2020 ist das „Gesetz über die Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung“ in Kraft getreten. Dieses beinhaltet Änderungen an der bereits existierenden Ausbildungsduldung. Außerdem wird die Beschäftigungsduldung neu eingeführt. Das Webinar bietet einen ersten Überblick über die neuen Regelungen. Es richtet sich an ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätige Personen.

Die Teilnahme am Online-Seminar erfolgt am PC. Sie benötigen dazu einen gängigen Internetbrowser, eine stabile Internetverbindung und einen Kopfhörer bzw. Lautsprecher.

Referentin: Maren Schulz (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg)

Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Aktiv für Flüchtlinge“, gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration“ mit Unterstützung der UNO-Flüchtlingshilfe.


Online-Seminar: Die Beschäftigungsduldung – Aufbau-Seminar

Die Beschäftigungsduldung wurde zum 1. Januar 2020 eingeführt und stellt eine neue Möglichkeit dar, von der Duldung in einen festen Aufenthalt zu kommen. Man muss jedoch viele Voraussetzungen erfüllen, um die Beschäftigungsduldung zu erhalten. Diese werden im Webinar vorgestellt und erklärt. Das Online-Seminar richtet sich an ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätige Personen, die am Einführungswebinar „Die Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung – Grundlagen“ teilgenommen bzw. aus anderen Gründen Grundwissen zum Thema haben.

Die Teilnahme am Online-Seminar erfolgt am PC. Sie benötigen dazu einen gängigen Internetbrowser, eine stabile Internetverbindung und einen Kopfhörer bzw. Lautsprecher.

Referentin: Maren Schulz (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg)

Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Aktiv für Flüchtlinge“, gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration“ mit Unterstützung der UNO-Flüchtlingshilfe.


Online-Seminar: Mitwirkungspflichten von Geduldeten

Die Mitwirkungspflicht zur Identitätsfeststellung beschäftigt Asylbewerber, insbesondere nachdem das Asylverfahren abgelehnt wurde. Kommt man der Mitwirkungspflicht nicht nach, drohen Sanktionen wie Entzug der Arbeitserlaubnis oder Leistungskürzungen. Geduldete, aber auch Ehrenamtliche sind mit vielen Fragen konfrontiert: Was soll ich tun, um meiner Mitwirkungspflicht nachzukommen? Droht mir eine Abschiebung, wenn ich eine Geburtsurkunde besorge? Diese und andere Fragen werden an dem Informationsabend thematisiert und diskutiert.

Referentin: Melanie Skiba (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg

Das Online-Seminar findet im Rahmen des Projekts „Aktiv für Flüchtlinge“ statt, gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration, mit Unterstützung der UNO-Flüchtlingshilfe.


Online-Seminar: Von der Duldung zum Bleiberecht

In dieser Fortbildung wird erläutert, was eine Duldung ist und welche Möglichkeiten bestehen, von der Duldung in eine Aufenthaltserlaubnis zu wechseln. Insbesondere geht es um die Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung, den Härtefallantrag und die Bleiberechtsoptionen nach §§ 25a und 25b AufenthG. Am Rande wird auch auf die Mitwirkungspflichten bezüglich Identitätsklärung und Passbeschaffung eingegangen. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 35 Personen begrenzt.

Referentin: Melanie Skiba (Flüchtlingsrat Baden-Württemberg

Das Webinar findet im Rahmen des Projekts „Aktiv für Flüchtlinge“ statt, gefördert vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration, mit Unterstützung der UNO-Flüchtlingshilfe.


Handreichung: Zugang zu Berufsausbildung und Ausbildungsförderung

Der Paritätische Gesamtverband hat die Arbeitshilfe zum Zugang zu Berufsausbildung und Ausbildungsförderung neu überarbeitet und die Gesetzesänderung aus 2019 eingearbeitet. Die Handreichung listet Förderinstrumente, ausbildungsfördernde Leistungen und andere Unterstützungsangebote durch die Kinder- und Jugendhilfe, der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter auf. Dabei wird detailliert bei Geflüchteten nach Aufenthaltsstatus und Einreisedatum unterschieden und zudem auf Unionsbürger*innen eingegangen. Zahlreiche Praxistipps, Beispiele, Links und Hintergrundinfos helfen den Zugang in der Praxis zu verwirklichen.


Nachholtermin Arbeitsgruppe digitale Sommertagung: „Grenzen überwunden – auf Barrieren gestoßen: Geflüchtete mit Behinderung“

Neben Hintergrundinformationen zum Thema Flucht und Behinderung, wird in diesem Workshop anhand von Praxisbeispielen erörtert, wie man Betroffene gut begleiten kann. Dabei spielen sowohl rechtliche Fragen als auch die Einstellung zum Thema Flucht und Behinderung eine wichtige Rolle.

Referentin: Maria Stehle (Arbeitskreis Behinderte an der Christuskirche und Treffpunkt Inklusion Freiburg)


Corona-Krise: Hinweise zur Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung

Die Hinweise des Bundesinnenministeriums greifen Fragen der Kurzarbeit, des Kurzarbeitergelds und über Beendigungen von Beschäftigungsverhältnissen von Personen mit Ausbildungs- oder Beschäftigungsduldung auf. Demnach soll Kurzarbeit keine Auswirkungen auf Ausbildungs- oder Beschäftigungsduldungen haben und Kurzarbeitergeld sei nicht „schädlich“ für die selbständige Sicherung des Lebensunterhalts. Falls Personen mit Beschäftigungsduldung aufgrund der Corona-Krise ihren Arbeitsplatz verloren haben, soll eine kurzfristige Unterbrechung des Beschäftigungsverhältnisses von bis zu sechs Monaten unberücksichtigt bleiben. D.h. die Beschäftigungsduldung bleibt bei einer Arbeitslosigkeit von bis zu sechs Monaten weiter bestehen.


Das Mahnmal der ermordeten Sinti und Roma Europas muss bleiben!

Das zentrale Mahnmal der im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas ist durch Pläne der Deutschen Bahn bedroht. Eine Strecke der Berliner S-Bahn soll unter dem Mahnmal durchführen. Der Gedenkort soll (teilweise) entfernt und über viele Jahre gar nicht mehr zugänglich sein. Über 60 Jahre mussten Roma und Sinti um dieses Mahnmal und die mit ihm verbundene Anerkennung ihres Leids kämpfen. Hunderte von Organisationen und Persönlichkeiten aus ganz Europa, darunter auch der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, haben einen vom Bundes-Roma-Verband gestarteten Aufruf für den Erhalt des Mahnmal unterschrieben.


Studie: Menschenrechtsverletzungen bei Rückkehrprogrammen

In der Studie von Brot für die Welt und medico international werden die Auswirkungen von Rückkehrprogrammen untersucht, mithilfe derer Flüchtende in Dritt- bzw. Transitländern bewegt werden, „freiwillig“ in ihre Heimatländer zurückzukehren. Ausführendes Organ ist die Internationale Organisation für Migration (IOM), beauftragt wird sie von der Europäischer Union, der Afrikanischer Union und den Vereinten Nationen. Die interviewten Rückkehrer*innen gaben an, dass sie oft unfreiwillig an dem Programm teilgenommen hatten und teilweise psychischer und physischer Druck auf sie ausgeübt wurde.