Frankfurt a. M.: Fachtag zu unbegleiteten Minderjährigen und GEAS

Am 12. Juni 2026 wird die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) wirksam. Auch unbegleitete Minderjährige (UM) sind von tiefgreifenden Änderungen betroffen. In diesem Zusammenhang stellen sich nicht nur rechtliche, sondern auch viele praktische Fragen.

Der gemeinsam von der Diakonie Hessen, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen und dem DIJuF ausgerichtete kostenlose Fachtag am 26. Mai 2026 greift diese Fragen auf und hat zum Ziel, erste Lösungsansätze zu finden. Vertreter*innen von Verbänden, Behörden, Anwaltschaft und Wissenschaft stellen die neuen Regelungen des GEAS für UM vor und diskutieren gemeinsam mit den Teilnehmenden in Workshops und im Plenum, wie eine kindeswohlgerechte Umsetzung möglich ist.

Eingeladen sind Fachkräfte aus den Jugendämtern, Jugendhilfeeinrichtungen und Beratungsstellen sowie Vormünder*innen, Anwält*innen und alle weiteren Interessierten, die mit unbegleiteten Minderjährigen arbeiten.

Die Veranstaltung ist kostenlos; für die Verpflegung wird ggf. ein Unkosten-Beitrag erhoben. 

Wenn Sie das Programm erhalten möchten, können Sie sich in diesen Verteiler eintragen.


WeCare: kostenlose psychosoziale Onlineberatung für Menschen mit Fluchterfahrung

Das Projekt WeCare bietet psychosoziale Beratung für Menschen an, die traumatische Fluchterfahrungen gemacht haben und sonst keinerlei Möglichkeit auf Beratungsangebote erhalten.

Medical Solidarity International e.V. ist eine humanitäre Organisation und bietet mittels des Projektes WeCare eine psychosoziale Beratung für Menschen mit Fluchterfahrung an, die in Deutschland angekommen sind. Die kostenlose Beratung findet online statt. Dieses niedrigschwellige Angebot ermöglicht einen selbstbestimmten Zugang zu psychosozialer Hilfe. Im Fokus steht die lösungsorientiere Beratung, die die Weitervermittlung an zusätzliche Hilfsangebote und das Aufzeigen von Handlungsstrategien. Die Beratung wird von traumasensiblen Fachberater:innen durchgeführt und von Sprachmittelnden begleitet. 

Einen direkten Kontakt gibt es per WhatsApp Nachricht an: +49 178 87 96 870 für Arabisch, Farsi, Dari, Deutsch, Englisch, Französisch, Kurmanji, Ukrainisch, Russisch, Spanisch und Türkisch

Gerade gibt es wieder freie Beratungskapazitäten. Verbreiten Sie das Angebot gerne mithilfe dieses Flyers.


Offener Brief: Rechtsberatung für queere und vulnerable Geflüchtete fördern

BMI streicht Mittel für bundesweite Asylverfahrensberatung und besondere Rechtsberatung für queere und andere vulnerable Geflüchtete

13 Organisationen fordern in Offenem Brief dauerhafte Stärkung

Berlin, 08.04.2026. Das Bundesministerium des Inneren (BMI) hat mitgeteilt, dass die Mittel für eine bundesweite Asylverfahrensberatung und besondere Rechtsberatung für queere und andere vulnerable Geflüchtete vollständig gestrichen werden sollen. 13 unterzeichnende Organisationen und Initiativen, die queere und andere vulnerable Geflüchtete beraten und unterstützen, fordern politisches Einlenken. Der Wegfall spezialisierter Beratungsangebote ist nicht aufzufangen und trifft insbesondere diejenigen, die aufgrund ihrer individuellen Schutzbedarfe auf qualifizierte Unterstützung angewiesen sind.

Alva Träbert kommentiert für den Bundesvorstand des LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt: „Das Bundesprogramm für die besondere Rechtsberatung für queere und andere vulnerable Schutzsuchende darf nicht gestrichen werden. Die besondere Rechtsberatung muss dauerhaft gestärkt und weiterentwickelt werden. Alexander Dobrindt, Dr. Stefanie Hubig, Karin Prien und Reem Alabali Radovan: Stehen Sie für das ein, was richtig und rechtmäßig ist! Sorgen Sie dafür, dass Betroffene Zugang zu verlässlichen Informationen, sicherem Leben und ihrem ihrem Recht bekommen – im Einklang mit europa- und völkerrechtlichen Verpflichtungen und den GEAS-Anpassungsgesetzen.“

Tobias Wöhner erklärt für„Queeres Zentrum Fliederlich e.V.“: „Die Besondere Rechtsberatung stellt ein unverzichtbares Instrument für Rechtsstaatlichkeit im Asylverfahren da. Vulnerabilitäten werden identifiziert und es wird sichergestellt, dass diese im Asylverfahren berücksichtigt werden. Der Bundesinnenminister betreibt populistische Symbolpolitik auf dem Rücken geflüchteter Menschen und der Beratungsstellen.“

Deswegen haben die folgenden 13 Organisationen und Initiativen gemeinsam einen Offenen Brief an die vier Bundesminister*innen verfasst:

  • Aidshilfe Gießen
  • AHF – AIDS-Hilfe Frankfurt e.V.
  • Fliederlich e. V. Nürnberg
  • Gerede e. V. Dresden
  • Kontakt- und Beratungsstelle für Geflüchtete und Migrant*innen e. V. (KuB)
  • LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt e.V. Bundesverband
  • PLUS Rhein-Neckar e.V.
  • Refugium Flüchtlingshilfe e.V. Braunschweig
  • Rosa Strippe e.V. Bochum
  • Schwulenberatung Berlin gGmbH
  • Sub – Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum München e.V.
  • Weissenburg Zentrum LSBTIQA+ Stuttgart
  • Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrant:innen in Kiel

Zum Hintergrund:

Fehlende queersensible und rechtlich spezialisierte Beratung führt dazu, dass Betroffene ihre Rechte im Asylverfahren nicht oder nur eingeschränkt wahrnehmen können. Schutzrelevante Belange werden unter Umständen nicht erkannt, nicht nachvollziehbar vorgetragen oder nicht angemessen berücksichtigt. Dies kann zur Folge haben, dass Personen, denen nach geltendem Recht Schutz zusteht, diesen nicht erhalten und in lebensgefährliche Situationen zurückgeführt werden. Aus praktischer Erfahrung und der Aktenführung der Beratungsstellen ergibt sich, dass diese spezialisierte Beratung für die Qualität der Asylverfahren unverzichtbar ist und deutliche positive Effekte für Betroffene sowie für den Schutz rechtsstaatlicher Prinzipien hat.

Queere Geflüchtete sind überdurchschnittlich häufig von Verfolgung und Diskriminierung betroffen. Gleichzeitig haben sie größere Hürden im Asylverfahren, da sie ihre queere Identität glaubhaft darstellen müssen, obwohl sich Viele aufgrund von Angst vor weiterer Diskriminierung sowie fehlender Informationen und rechtlicher Unsicherheiten schwertun, sich überhaupt im Verfahren zu outen. Zur wirksamen Umsetzung ihrer Rechte und Schutzbedarfe braucht es daher spezifische Strukturen. Queersensible Informations- und Beratungsangebote ermöglichen ihnen eine informierte und selbstbestimmte Auseinandersetzung mit dem Asylverfahren, den eigenen Rechten sowie bestehenden Schutzmöglichkeiten. Allgemeine Beratungsangebote können diesen differenzierten Anforderungen häufig nicht gerecht werden.



Weniger Gebühren für Unterkünfte von Geflüchteten in Müllheim

Eine neue Reportage von REPORT MAINZ (SWR) zeigt die menschenunwürdigen Zustände in Unterkünften, in welchen Schutzsuchende untergebracht werden. Überteuerte Gebühren für solch prekäre Wohnsituationen in Unterkünften sind keine Einzelfälle.

Mehrere geflüchtete Menschen hatten mithilfe des Vereins Zuflucht Müllheim e.V. eine Klage beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg eingereicht, um gegen die hohen Gebühren ihrer Unterkunft vorzugehen. Daraufhin korrigierte die Stadtverwaltung die Gebühren selbstständig um 1 Mio. Euro und ab 2025 noch einmal um 0,5 Mio. Euro.

Anschließend wurden die Normenkontrollanträge der Geflüchteten zurückgewiesen – doch der VGH bestätigt damit „die Rechtmäßigkeit der nachträglich überarbeiteten Gebührenregelungen“. Zwar wurde kein Präzedenzfall geschaffen, die zuviel bezahlten Gebühren wurden den klageführenden Personen allerdings zurückerstattet und die allgemeinen Gebühren für alle Bewohner*innen ab 2026 nach unten korrigiert.



Online-Veranstaltung: Die Zukunft der unabhängigen Asylverfahrensberatung

Die Bundesregierung erwägt, die Finanzierung der unabhängigen Asylverfahrensberatung einzustellen. Die Debatte verweist auf einen grundlegenden Zielkonflikt in der Asylpolitik. Asylverfahren sollen effizienter organisiert und staatliche Strukturen stärker gebündelt werden. Zugleich stellt sich die Frage, wie unter diesen Bedingungen faire und rechtsstaatliche Verfahren gewährleistet werden können.

Die unabhängige Asylverfahrensberatung wurde in den vergangenen Jahren als bundesweites Angebot aufgebaut, um Schutzsuchende frühzeitig über ihre Rechte und Pflichten im Verfahren zu informieren und sie bei der Darstellung ihrer Schutzgründe zu unterstützen. Sie trägt dazu bei, Verfahren nachvollziehbarer zu machen, Fehlentscheidungen zu reduzieren und besonders schutzbedürftige Personen frühzeitig zu identifizieren. Die Debatte um ihre Zukunft steht dabei exemplarisch für breitere Entwicklungen in der Migrations- und Integrationspolitik, in denen bestehende Strukturen zunehmend unter veränderten finanziellen und politischen Rahmenbedingungen stehen.

Die aktuelle Diskussion ist zugleich Teil umfassender Veränderungen der europäischen und deutschen Asyl- und Migrationspolitik. Mit der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), neuen gesetzlichen Anpassungen und politischen Forderungen nach beschleunigten Verfahren verändern sich die institutionellen Rahmenbedingungen des Asylsystems deutlich. Damit stellt sich die Frage neu, welche Rolle unabhängige Beratung künftig im Asylsystem spielen soll, insbesondere in einem System, das stärker auf Steuerung, Beschleunigung und frühzeitige Entscheidungen ausgerichtet ist.

Die Lunch Discussion am 15. April 2026 von 13.30 bis 14.30 Uhr nimmt diese Entwicklungen zum Ausgangspunkt und ordnet sie aus migrationswissenschaftlicher Perspektive ein. Vertreterinnen aus Forschung, Menschenrechtsinstitutionen und Trägern der Beratungsarbeit diskutieren, wie sich die Rolle unabhängiger Beratung im Zuge aktueller Reformen verändert und welche Funktion sie in einem sich wandelnden Asylsystem künftig erfüllen kann.

Mitwirkende

  • Dr. Zeynep Yanaşmayan, Leiterin der Abteilung Migration, DeZIM-Institut
  • Anna Suerhoff, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Deutsches Institut für Menschenrechte
  • Kerstin Becker, Abteilungsleiterin Migration und Internationale Kooperation, Der Paritätische Gesamtverband

Moderation

Zentrale Fragestellungen

  • Welche Rolle spielt unabhängige Beratung für die Qualität von Asylverfahren?
  • Welche Auswirkungen hätte ein Wegfall der Finanzierung für Schutzsuchende, Beratungsstrukturen und staatliche Verfahren?
  • Wie verändern aktuelle Reformen der europäischen und deutschen Asylpolitik die Rahmenbedingungen für Beratung?
  • Welche institutionellen Strukturen und Formen unabhängiger Beratung braucht es, um auch unter veränderten Rahmenbedingungen faire und rechtsstaatliche Asylverfahren zu gewährleisten?

Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Die Anmeldung ist bis 14. April, 18 Uhr möglich.


Stuttgart: Lesung mit Farhad Alsilo

Der Arbeitskreis Asyl und das Evangelische Bildungszentrum Hospitalhof laden gemeinsam zum Gespräch und zur Lesung mit Farhad Alsilo – er ist Überlebender des Völkermords an den Jesid*innen und Autor des Buches »Der Tag, an dem meine Kindheit endete«. Im Zentrum des Abends sollen das Gespräch und die Lesung aus dem Roman stehen. Angesichts der anhaltenden Bedrohung von Jesid*innen, neuen Vorstößen des IS in Syrien und Abschiebungen von Jesidinnen und Jesiden aus Stuttgart und dem Land teilen auch Rechtsanwalt Stefan Weidner und Asylpfarrer Sebastian Molter ihre Einschätzungen zu aktuellen Entwicklungen in der Asylpolitik.

Buch: Farhad Alsilo, Der Tag, an dem meine Kindheit endete, Trabanten Verlag 2025

Die Veranstaltung findet am 16. April 2026 von 19 bis 20:30 Uhr im Hospitalhof Stuttgart (Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart) statt und ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erwünscht.

Kontakt: info@hospitalhof.de, Tel. 0711 / 2068-150


PRO ASYL und Flüchtlingsräte der Bundesländer zum Besuch von Ahmed al-Scharaa: Keine Abschiebedeals auf dem Rücken von Menschenrechten!

PRO ASYL und Landesflüchtlingsräte kritisieren den für den heutigen Montag geplanten Empfang des syrischen Machthabers Ahmed al-Scharaa durch die Bundesregierung scharf. Selbst nach den Massakern in Syrien an Alawit*innen, Drus*innen, Kurd*innen und anderen Minderheiten empfängt die Bundesregierung einen Mann, dessen Truppen an schwersten Menschenrechtsverbrechen beteiligt sind.

„Es ist ein fataler Widerspruch, wenn sich deutsche Politikerinnen und Politiker auf Menschenrechte berufen, gleichzeitig aber mit Akteuren kooperieren, die schwere Menschenrechtsverletzungen zu verantworten haben“, erklärt Emily Barnickel vom Flüchtlingsrat Berlin. „Eine solche Politik trägt zur Normalisierung von Gewaltregimen bei und untergräbt den Schutz von Geflüchteten.“

„Die Gespräche mit dem islamistischen Übergangspräsidenten drohen vor allem, eine zynische und völlig realitätsferne Rückführungsdebatte in Deutschland zu befeuern. Notwendige Kooperationen beim Wiederaufbau in Syrien müssen an klare menschenrechtliche Standards und den wirksamen Schutz von Minderheiten geknüpft werden“, so Karl Kopp, Geschäftsführer von PRO ASYL.

Empfang von al-Scharaa legitimiert dessen Herrschaft

Während in Berlin über den Wiederaufbau Syriens und die Abschiebung von geflüchteten Syrer*innen verhandelt wird, wächst die Gewalt gegen marginalisierte Bevölkerungsgruppen in dem Land: Kurd*innen, Jesid*innen, Drus*innen, Alawit*innen und LGBTQIA+-Personen sind von Vertreibung, Gewalt und Zerstörung ziviler Infrastruktur betroffen. Auch wenn Teile der Bundesregierung krampfhaft versuchen, ein anderes Bild zu zeichnen: Syrien ist auch über ein Jahr nach dem Sturz des Assad-Regimes nicht sicher.

Die Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL warnen vor einer solchen Zusammenarbeit ohne wirksame menschenrechtliche Bedingungen: Sie führt zur politischen Legitimation eines Regimes, welches weiterhin für Gewalt und Vertreibung von religiösen oder ethnischen Gruppen sowie LGBTQIA+-Personen steht.

Das Signal, das die Bundesregierung mit ihren Bemühungen um Abschiebungen und mit dem Empfang von al-Scharaa an die syrische Community in Deutschland sendet, ist fatal und ausgrenzend: „Um euch loszuwerden, ist uns jedes Mittel recht.“ Diese Syrienpolitik beschädigt das Vertrauen bei Hunderttausenden von Menschen, die in Deutschland Schutz gesucht haben und längst Teil dieser Gesellschaft geworden sind.

Die Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL fordern von der Bundesregierung:

1. Einen sofortigen und uneingeschränkten Abschiebestopp nach Syrien

Abschiebungen in ein Land, in dem weiterhin Massaker unter Beteiligung der Truppen des Machthabers stattfinden können und die humanitäre Lage katastrophal ist, sind mit den internationalen und europäischen Menschenrechtsverpflichtungen unvereinbar.

2. Keine Ablehnungen im Asylverfahren von syrischen Schutzsuchenden und mindestens Schutz für Angehörige von Minderheiten

Das Bundesamt muss bei den Asylanträgen, bei denen Bedrohung oder Verfolgung klar erkennbar sind, zeitnah entscheiden und Schutz zuerkennen. Das gilt für Angehörige ethnischer und religiöser Minderheiten sowie für Menschen weiterer vulnerabler Gruppen. Bei Asylanträgen anderer Personengruppen sollte das Bundesamt abwarten und keine Asylanträge ablehnen, solange die Situation in Syrien so unsicher ist.

3. Keine Widerrufsverfahren, solange Unterdrückung, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen anhalten

4. Keine politische Normalisierung oder diplomatische Aufwertung von Akteuren, die für schwere Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind.

5. Eine Syrien-Politik, die sich nicht an kurzfristiger migrationspolitischer Abschreckung, sondern an Menschenrechten, Schutz und langfristiger Stabilität orientiert.


Rottweil: Podiumsdiskussion

Am 06. Mai 2026 findet von 18 bis 20 Uhr die Podiumsdiskussion „mitEINander – Gesellschaft im Wandel zwischen Solidarität und Extremismus“ im Kapuziner in Rottweil (Neutorstraße 4-6, 78628 Rottweil) statt. Der Einlass beginnt um 17:30 Uhr. Die Podiumsdiskussionw wird veranstaltet vom Diakonischen Werk Rottweil.

An diesem Abend werden mehrere Gäste und Referierende aktuelle Themen wie Krieg, Flucht, (Rechts-)Extremismus sowie Entwicklungen in Arbeitswelt und Wirtschaft beleuchten und gemeinsam diskutieren. Im Anschluss wird es eine Möglichkeit zum Austausch und persönlichen Gespräch geben.

Zur Anmeldung und für weitere Informationen melden Sie sich bitte bei folgender Mailadresse: antonija.gudelj@elkw.de


Freiburg: Infoveranstaltung „Die Einbürgerung“

Im Franz-Hermann-Haus (Sundgauallee 8, 79110 Freiburg) findet am 27. April 2026 von 18 bis 20 Uhr eine Infoveranstaltung zur Einbürgerung statt. Dabei geht es unter anderem um diese Fragen: Welche Voraussetzungen gibt es für den deutschen Pass? Wie läuft das Verfahren zur Einbürgerung ab? Wie stellt man einen Antrag?

Die Veranstaltung findet in einfachem Deutsch statt und ist kostenlos. Eine Anmeldung per Mail an melanie.skiba@caritas-freiburg.de ist erwünscht.


Freiburg: Begegnungsabend Syrien

Der Interkulturelle Verein FAIRburg e.V. veranstaltet am 16. April 2026 um 18 Uhr einen Begegnungsabend Syrien in Freiburg (Schwarzwaldstr. 6, 79102 Freiburg). Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde der Freiburger Integrationspreisträger Ali Alsbih angefragt, über Syrien und seine Arbeit in Freiburg zu sprechen. Dazu bietet dieser Abend Vernetzung, Kulinarisches und Musik.

Eine Anmeldung per Mail an Jascha Hilkowitz (Jascha.Hilkowitz@fairburg.de) bis 10. April ist erwünscht.