Beiträge

Online-Beratung für Eltern auf Englisch

Die Elternstiftung Baden-Württemberg bietet regelmäßig kostenlose Sprechstunden für Eltern an. Das Angebot richtet sich an Eltern, die neu in Baden-Württemberg sind und sich in ihrer Muttersprache über die Themen Kita, Schule und Berufswahl informieren möchten. In den Online-Beratungen mit Übersetzung haben sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Am 27. Januar 2026 findet von 17 bis 19 Uhr die nächste Sprechstunde mit englischer Übersetzung statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Einwahldaten für die Online-Sprechstunde finden sich in der Übersicht aller Termine, die auch auf Ukrainisch, Türkisch, Arabisch und Farsi angeboten werden. Interessierte, die keine dieser Sprachen sprechen, können sich an info@elternstiftung.de wenden.


The Elternstiftung Baden-Württemberg offers regular free consultation hours for parents. The service is aimed at parents who are new to Baden-Württemberg and would like to find out about childcare, schools and career choices in their native language. The online consultations with translation give them the opportunity to ask questions.

The next consultation with English translation will take place on 27 January 2026 from 5 to 7 p.m. Registration is not required. The dial-in details for the online consultation can be found in the overview of all dates, which are also available in Ukrainian, Turkish, Arabic and Farsi. Anyone interested who does not speak any of these languages can contact info@elternstiftung.de.


Stuttgart: Solidarische Kunstauktion

Die Seebrücke Stuttgart organisiert zusammen mit dem Württembergischen Kunstverein Stuttgart, der Bezahlkarten Tauschaktion Stuttgart, dem ROSA Stuttgart und der Sea-Eye Gruppe Stuttgart eine Solidarische Kunstauktion. Es werden vielfältige Kunstwerke zugunsten des Netzwerks Nein zur Bezahlkarte Stuttgart versteigert. Alle Erlöse gehen zu 100 Prozent an dessen Engagement gegen Ausgrenzung und für die wirtschaftliche Selbstbestimmung von geflüchteten Menschen.

Wann? 7. Februar 2026, Einlass 18 Uhr, Auktionsbeginn 18.30 Uhr, Ende ca. 21.30 Uhr

Wo? Württembergischer Kunstverein Stuttgart (Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart)

Kontakt: per Mail an stuttgart@seebruecke.org oder auf Instagram @seebrueckestuttgart

Ab dem 30.01.2026 ist der Auktions-Katalog einsehbar.

Neben der Auktion wird ein offener, lebendiger Abend gestaltet. Es gibt Essen vom Afghanischen Frauenverein Stuttgart, Getränke an der Bar, einen Gutscheintausch, sowie einen Solitisch mit kleinen Kunstwerken zum Mitnehmen gegen Spende.


Stuttgart: Zwischen Trauma und Therapie: Die Zukunft der landesweiten psychosozialen Versorgung von Geflüchteten

Wo stehen wir heute und wie sieht die Zukunft der psychosozialen Versorgung von traumatisierten Geflüchteten in Baden-Württemberg aus? Welche Akzente kann die zukünftige Landesregierung setzen und welche Handlungsspielräume hat sie, trotz massiver asylrechtlicher Einschränkungen eine menschenrechtskonforme Flüchtlingspolitik umzusetzen?

Die Landesärztekammer und die Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden im Januar 2026 den „4. Versorgungsbericht zur ambulanten medizinischen, psychosozialen und psychotherapeutischen Versorgung von traumatisierten Geflüchteten in Baden-Württemberg“ veröffentlichen. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren in Baden-Württemberg (LAG Flucht und Trauma) nimmt dies zum Anlass, im Vorfeld der Landtagswahl und vor dem Hintergrund des Inkrafttretens der Verschärfungen im EU-Asylrecht (GEAS) zu einer Diskussion über die Zukunft der landesweiten Versorgung traumatisierter Geflüchteter einzuladen.

Wann? 27. Januar 2026, 17.00 – 19.00 Uhr

Wo? im futurum – Zukunftszentrum, Presselstr. 29, 70191 Stuttgart

Wer? Mit Beiträgen von

  • Dr. med. Robin Maitra, Vorstandsmitglied und Menschenrechtsbeauftragter der Landesärztekammer Baden-Württemberg
  • Ulrike Schneck, Vorstandsvorsitzender der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.)

gefolgt von einem Gespräch mit Mitgliedern des Landtags und dem Flüchtlingsrat Baden-Würrtemberg (angefragt)

Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der Seite von Refugio Stuttgart.


Working Paper: Bleibeperspektiven in Baden-Württemberg

In ihrem Working Paper „Bleibeperspektiven als Alternative zur Abschiebung? – Eine Analyse arbeits- und integrationsbezogener Bleiberechte in Baden-Württemberg“ setzt sich Elina Jonitz von der Erasmus Universität Rotterdam mit der Umsetzung von Bleiberechtsoptionen für Menschen in Duldung in Baden-Württemberg auseinander. In die Analyse einbezogen wurden die Perspektiven von regularisierten Menschen, Regierungsvertreter*innen, gesellschaftlichen Akteur*innen und Arbeitgeber*innen in Baden-Württemberg. Die Studie zeigt, dass Bleiberechtsoptionen als vielversprechende Maßnahmen der „Nicht-Rückkehr“ betrachtet werden können, da sie wichtige gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen und die Rechte, Rechtssicherheit, Mobilität und psychische Gesundheit von Betroffenen verbessern. Komplexe rechtliche Verfahren und eine verschärfte Abschiebungspolitik drohen jedoch, die Ziele von Bleiberechtsoptionen zu untergraben. Vor diesem Hintergrund werden konkrete Handlungsempfehlungen an die Politik formuliert.

Das Working Paper entstand im Kontext des Forschungsprojekts FAiR, finanziert durch die Europäische Union.



Online-Veranstaltungen: Einwanderung nach Deutschland

Die Gesellschaft für politische Bildung e.V. Gegenwind bietet Info-Veranstaltungen zur Einwanderung an. Sie sind zweisprachig und finden online über Zoom statt. Themen sind die Einwanderung als Fachkraft, die Einwanderung mit Chancenkarte, die Einwanderung als Familienzusammenführung, die Einwanderung als Flüchtling, die Einwanderung zur Ausbildung oder zum Studium und die Einwanderung als Au-Pair oder zur Ableistung eines Freiwilligendienstes. Jede Möglichkeit hat ganz bestimmte Voraussetzungen, beispielsweise Altersbegrenzungen, Bildungsabschlüsse, Sprachkenntnisse oder die Sicherung des Lebensunterhalts.

2026 sind folgende Online-Veranstaltungen geplant:

  • 15. Januar, 18 Uhr (Deutsch und Dari): Einwanderung aus Afghanistan
  • 29. Januar, 18 Uhr (Deutsch und Armenisch): Einwanderung aus Armenien
  • 12. Februar, 18 Uhr (Deutsch und Englisch): Einwanderung aus Kenia
  • 24. Februar, 18 Uhr (Deutsch und Farsi): Einwanderung aus dem Iran
  • 26. März, 18 Uhr (Deutsch und Sorani): Einwanderung aus Kurdistan (Irak)
  • 8. April, 18 Uhr (Deutsch und Georgisch): Einwanderung aus Georgien
  • 22. April, 18 Uhr (Deutsch und Armenisch): Einwanderung aus Armenien
  • 19. Mai, 18 Uhr (Deutsch und Farsi): Einwanderung aus dem Iran
  • 18. Juni, 18 Uhr (Deutsch und Dari): Einwanderung aus Afghanistan
  • 30. Juni, 18 Uhr (Deutsch und Sorani): Einwanderung aus Kurdistan (Irak)
  • 30. Juli, 18 Uhr (Deutsch und Armenisch): Einwanderung aus Armenien
  • 11. August, 18 Uhr (Deutsch und Englisch): Einwanderung aus Kenia
  • 27. August, 18 Uhr (Deutsch und Farsi): Einwanderung aus dem Iran
  • 22. September, 18 Uhr (Deutsch und Sorani): Einwanderung aus Kurdistan (Irak)
  • 7. Oktober, 18 Uhr (Deutsch und Georgisch): Einwanderung aus Georgien
  • 22. Oktober, 18 Uhr (Deutsch und Armenisch): Einwanderung aus Armenien
  • 17. November, 18 Uhr (Deutsch und Farsi): Einwanderung aus dem Iran
  • 15. Dezember, 18 Uhr (Deutsch und Sorani): Einwanderung aus Kurdistan (Irak)

Die Regeln für die Einwanderung sind ähnlich. Wenn Sie Deutsch sprechen, können Sie zu jeder Veranstaltung kommen. Es wird allerdings auf einige länderspezifische Sonderheiten eingegangen.

Kontakt und Anmeldung an Reinhard Pohl: reinhard.pohl@gegenwind.info


Stuttgart: Solidarisches Spenden-Yoga

Während es draußen kalt und nass ist, machen wir es uns drinnen im Warmen gemütlich und setzen gemeinsam ein Zeichen für eine menschlichere Flüchtlingspolitik – mit einem solidarischen Spenden-Yoga am Samstag, den 7. Februar 2026, in den Bürgerräumen Stuttgart West (Bebelstr. 22). Alle Einnahmen werden an den Flüchtlingsrat-Baden-Württemberg gespendet – du zahlst so viel, wie du magst.

Schenke Dir und anderen Kraft und nimm teil an ein oder zwei fließenden Vinyasa-Yogastunden mit Lena und Meike, um mit Bewegung und Achtsamkeit Solidarität mit geflüchteten Menschen zu zeigen. Als gemeinsamen Ausklang gibt es Musik von Ania und ein bring&share Snack-Buffet. Wer möchte, kann sich an einem kleinen Infostand über die Arbeit des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg informieren – und natürlich gibt es Raum für Austausch und Vernetzung.

Ob Anfänger*in oder erfahrene*r Yogi – jede*r ist willkommen, um gemeinsam den Körper zu stärken und das Herz zu öffnen!

  • Datum: Samstag, 7. Februar 2026
  • Ort: Bürgerräume Stuttgart West, Bebelstr. 22, 70193 Stuttgart (Wilhelm Emil Fein Raum & Julie Siegle Raum)
  • Programm:
  • 15 Uhr Ankommen
  • 15.30 – 16.30 Vinyasa Yoga
  • 17.00 – 18.00 Vinyasa Yoga
  • Ab 18.15 Uhr Gemeinsamer Ausklang
  • Kosten: auf Spendenbasis (Spendenempfehlung 15 €)
  • Anmeldung: Bitte melde dich hier über das Formular an.
  • Bitte mitbringen: Bitte bring eine eigene Yoga-/Sportmatte mit, optional gerne eine Decke und noch andere Yoga-Hilfsmittel, die du vielleicht Zuhause hast. Außerdem natürlich bequeme Kleidung und wenn du Zeit und Lust hast, gerne auch eine Kleinigkeit für das Snack-Buffet (bitte nur Fingerfood).


Freiburg: Von der Duldung zur Aufenthaltserlaubnis

Eine Duldung ist normalerweise kein sicherer Aufenthalt. Menschen mit Duldung können eine Aufenthaltserlaubnis bekommen, wenn sie einige Voraussetzungen erfüllen. Melanie Skiba vom Caritasverband Freiburg Stadt e.V. leitet die Infoveranstaltung und spricht einfaches Deutsch.

Die Veranstaltung „Wege von der Duldung in eine Aufenthaltserlaubnis“ beschäftigt sich unter anderem mit folgenden Fragen:

  • Was ist eine Duldung?
  • Welche Wege von der Duldung in eine Aufenthaltserlaubnis gibt es?
  • Welche Voraussetzungen gibt es für die Aufenthaltserlaubnis?

Wo? Franz-Hermann-Haus, Sundgauallee 8, 79110 Freiburg

Wann? 26. Februar 2026, 17.00 – 19.00 Uhr

Wer? Menschen aus Freiburg mit Duldung

Wie? Kostenfrei. Damit besser geplant werden kann, gerne über die E-Mail praktikum-fhh@caritas-freiburg.de anmelden. Es ist auch möglich, ohne Anmeldung teilzunehmen.


Aktualisierte Arbeitshilfe: Grundlagen Asylverfahren

Der Paritätische Gesamtverband hat die sechste aktualisierte Auflage der Arbeitshilfe „Grundlagen des Asylverfahrens“ herausgegeben.

Das Asylverfahren ist in seinen rechtlichen Grundlagen sowie der tatsächlichen Umsetzung enorm komplex. Vor allem das Zusammenspiel von deutschem und europäischem Asylrecht macht dieses Rechtsgebiet zu einem besonders anspruchsvollen. Diese Arbeitshilfe richtet sich insbesondere an neue Asylverfahrensberater*innen und sonstige Personen, die Asylsuchende im Rahmen des Asylverfahrens unterstützen und beraten möchten. Die Arbeitshilfe stellt Basisinformationen zur Verfügung und ist bewusst praxisorientiert gestaltet.

Durch die bevorstehende Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylrechts (GEAS) wird sich das Asylrecht grundlegend ändern. Doch auch mit der Geltung der GEAS-Reformen behält diese Arbeitshilfe ihre Bedeutung, da das alte Rechtssystem in zahlreichen Altfällen parallel zu den neuen Regelungen Anwendung finden wird.

Erstellt wurde die grundlegend überarbeitete Neuauflage von Kirsten Eichler, Mitarbeiterin des „Projekt Q – Qualifizierung der Flüchtlingsberatung“ der Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V. (GGUA).


Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V., Oktober 2025: Grundlagen des Asylverfahrens


Handreichung: deutsche Staatsangehörigkeit & unbefristete Aufenthaltstitel

Die Diakonie Deutschland hat im November 2025 die Handreichung Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit und unbefristete Aufenthaltstitel – Checklisten für Migrationsfachdienste veröffentlicht. Ziel dieser Checklisten ist es, im Einzelfall möglichst schnell einen Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit oder in einen unbefristeten Aufenthaltstitel aufzeigen zu können. Die Checklisten verschaffen hierfür einen kompakten Überblick über die wichtigsten Voraussetzungen.

In Deutschland lebten Ende 2024 etwa 4,3 Millionen Drittstaatsangehörige mit einer befristeten Aufenthaltserlaubnis, deren Verlängerung regelmäßig beantragt, geprüft und beschieden werden muss. Die weit überwiegende Mehrheit verfügt über eine befristete Aufenthaltserlaubnis aus humanitären oder familiären Gründen. Der Fokus dieser Checklisten liegt auf eben dieser Gruppe der humanitär oder familiär aufenthaltsberechtigten Drittstaatsangehörigen. Nicht erfasst sind Sondervorschriften für unbefristete Aufenthaltsrechte, insbesondere für Fachkräfte, EU-Staatsangehörige, ehemalige Deutsche sowie für türkische Staatsangehörige.

Die Handreichung umfasst folgende Regelungen:

  • Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit – §§ 4, 8, 10 StAG
  • Erlaubnis zum Daueraufenhalt­ EU – § 9a AufenthG
  • Niederlassungserlaubnis für Asylberechtigte, anerkannte Flüchtlinge und Resettlement-­Flüchtlinge – § 26 Abs. 3 AufenthG
  • Niederlassungserlaubnis für Personen mit anderer humanitärer Aufenthaltserlaubnis – § 26 Abs. 4 AufenthG
  • Niederlassungserlaubnis für Personen mit Aufenthalt aus familiären Gründen – §§ 28 Abs. 2 S. 1, 31 Abs. 3 und 35 AufenthG
  • Niederlassungserlaubnis in sonstigen Fällen – § 9 Abs. 2 AufenthG

Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V., November 2025: Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit und unbefristete Aufenthaltstitel – Checklisten für Migrationsfachdienste


Zehn Forderungen zu den Landtagswahlen 2026

Am 8. März 2026 finden in Baden-Württemberg Landtagswahlen statt. Vor diesem Hintergrund hat der Flüchtlingsrat zehn Forderungen an die neue Landesregierung formuliert. Diese dürfen gerne von ehrenamtlich Engagierten sowie Organisationen der Geflüchtetensolidaritätsarbeit in Baden-Württemberg weiterverbreitet und für die eigene politische Arbeit im Rahmen der anstehenden Wahlen genutzt werden.

Die folgenden Forderungen haben wir in einem Forderungskatalog inhaltlich begründet und konkretisiert:

1. Mit Landesaufnahmeprogrammen sichere und legale Fluchtwege schaffen!
2. Unterbringung in der Erstaufnahme verbessern und schneller auf Kreise und Kommunen verteilen!
3. Grundversorgung geflüchteter Menschen verbessern!
4. Bürokratie abbauen, Ausländerbehörden entlasten und umgestalten!
5. Rassismus und Diskriminierung bekämpfen!
6. Besserer Schutz für junge Geflüchtete – Kinder- und Jugendhilfe stärken!
7. Bleiberechtsoptionen konsequent nutzen!
8. Von Abschiebungen und Abschiebehaft absehen!
9. Eine transparente und partizipative Umsetzung der GEAS-Reform, die Freiheitseinschränkungen auf ein Minimum reduziert!
10. Geflüchtetensolidaritätsarbeit in Baden-Württemberg stärken!