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Online-Seminar: Duldung und Abschiebung

Die Gesellschaft für politische Bildung mit dem Referenten Reinhard Pohl bieten am 12. November 2026, innerhalb ihrer sechsteilige Seminarreihe zum Asylrecht, ein Seminar zum Thema „Duldung und Abschiebung“ an. Die Seminare finden online von 10.00 bis 12.30 Uhr statt.

Die Seminare eignen sich für hauptamtliche und ehrenamtliche Berater:innen und Unterstützer:innen. Alle Seminare können einzeln besucht werden und kosten je 25 Euro. Der Besuch der sechs Seminare kostet 120 Euro. Anmeldung bitte mit Rechnungsadresse an: reinhard.pohl@gegenwind.info.

Die ganze Seminarreihe besteht aus:

  • 8. Oktober: Das Asylverfahren
  • 15. Oktober: Die wichtigsten Herkunftsländer
  • 22. Oktober: Asylverfahren für Frauen und Mädchen
  • 29. Oktober: Unbegleitete Minderjährige
  • 5. November: Identitätsklärung und Botschaftsbesuch
  • 12. November: Duldung und Abschiebung

Parlamentarische Anfrage zum Flüchtlingsrat

Die Arbeit des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg ist zum Gegenstand einer parlamentarischen Anfrage durch ein Mitglied des Landtags geworden. Die Anfrage stellt die Projektförderung des Flüchtlingsrats durch das Land Baden-Württemberg in Frage und begründet dies mit den Positionen des Vereins gegen Abschiebungen und zum Integrationsbegriff. In ihrer Antwort auf die Anfrage unterstreicht die Landesregierung nun das Grundrecht des Flüchtlingsrats auf freie Meinungsäußerung und betont, dass die staatliche Förderung einer Organisation nicht mit der Erwartung verbunden sei, dass diese die politische Auffassung der Regierung teile.

Eine demokratische Gesellschaft lebt davon, dass zivilgesellschaftliche Organisationen staatliches Handeln kritisieren, politische Forderungen formulieren und sich für die Rechte derjenigen einsetzen, deren Interessen oft kein Gehör finden. In diesem Sinne kämpft der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg seit fast 40 Jahren für die Rechte von geflüchteten Menschen und setzt sich für eine solidarische Gesellschaft ein.

Ende August 2026 nun sind die Tätigkeiten und die Finanzierung des Flüchtlingsrats zum Gegenstand einer kleinen Anfrage an die baden-württembergische Landesregierung geworden. Unter Bezug auf die Positionierung des Vereins gegen Abschiebungen und seine kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff „Integration“ werden Zweifel an dessen Gemeinnützigkeit gesät und Projektfinanzierungen durch das Land in Frage gestellt. Aus der Perspektive des Flüchtlingsrats stellt die kleine Anfrage einen Versuch dar, die Legitimität der Arbeit des Vereins zu untergraben und zeugt davon, wie zivilgesellschaftliche Organisationen im aktuellen gesellschaftlichen Kontext zunehmend unter Druck geraten.

Während sich die politische Arbeit des Flüchtlingsrats durch Mitgliedschaftsbeiträge und Spenden finanziert, erhält der Verein im Rahmen von Projektförderungen Mittel aus dem Landeshaushalt. Diese Gelder fließen in dessen Beratungs-, Fortbildungs- und Informationsarbeit. Sie werden zum Beispiel dafür verwendet, geflüchtete Menschen über ihre aufenthaltsrechtlichen Möglichkeiten zu informieren oder um ehrenamtliche Unterstützer*innen über migrationsrechtliche Neuerungen auf dem Laufenden zu halten. Damit leistet der Flüchtlingsrat seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag, geflüchtete Menschen auf ihrem Weg zu gesellschaftlicher Teilhabe in Baden-Württemberg zu unterstützen und ehrenamtliches Engagement in der Fläche des Bundeslands zu stärken.

Inzwischen hat die Landesregierung auf die kleine Anfrage reagiert. In ihrer Antwort auf die Anfrage betont sie das Grundrecht der allgemeinen Handlungs- und Meinungsfreiheit zivilgesellschaftlicher Organisationen und deren Beitrag für die Demokratie. Aus der Perspektive der Landesregierung steht es dem Flüchtlingsrat also nicht nur frei, sich zu Themen zu äußern und dabei kontrovers Stellung zu beziehen. Vielmehr werden Meinungsvielfalt und eine kritische Auseinandersetzung mit staatlichem Handeln explizit als wesentliche Bestandteile einer demokratischen Gesellschaft benannt. Die staatliche Förderung einer Organisation sei außerdem nicht mit der Erwartung verbunden, dass diese die politische Auffassung der Landesregierung teile.

Unabhängig von der Antwort der Landesregierung auf die kleine Anfrage bleibt für den Flüchtlingsrat klar: Der politische Einsatz für die Rechte geflüchteter Menschen ist so wichtig wie eh und je. Dabei wird der Flüchtlingsrat auch in Zukunft nicht davor scheuen, klar Position zu beziehen.


Online-Seminar: Identitätsklärung und Botschaftsbesuch

Die Gesellschaft für politische Bildung mit dem Referenten Reinhard Pohl bieten am 05. November 2026, innerhalb ihrer sechsteilige Seminarreihe zum Asylrecht, ein Seminar zum Thema „Identitätsklärung und Botschaftsbesuch“ an. Die Seminare finden online von 10.00 bis 12.30 Uhr statt.

Die Seminare eignen sich für hauptamtliche und ehrenamtliche Berater:innen und Unterstützer:innen. Alle Seminare können einzeln besucht werden und kosten je 25 Euro. Der Besuch der sechs Seminare kostet 120 Euro. Anmeldung bitte mit Rechnungsadresse an: reinhard.pohl@gegenwind.info.

Die ganze Seminarreihe besteht aus:

  • 8. Oktober: Das Asylverfahren
  • 15. Oktober: Die wichtigsten Herkunftsländer
  • 22. Oktober: Asylverfahren für Frauen und Mädchen
  • 29. Oktober: Unbegleitete Minderjährige
  • 5. November: Identitätsklärung und Botschaftsbesuch
  • 12. November: Duldung und Abschiebung

Online-Seminar: Unbegleitete Minderjährige

Die Gesellschaft für politische Bildung mit dem Referenten Reinhard Pohl bieten am 29. Oktober 2026, innerhalb ihrer sechsteilige Seminarreihe zum Asylrecht, ein Seminar zum Thema „Unbegleitete Minderjährige“ an. Die Seminare finden online von 10.00 bis 12.30 Uhr statt.

Die Seminare eignen sich für hauptamtliche und ehrenamtliche Berater:innen und Unterstützer:innen. Alle Seminare können einzeln besucht werden und kosten je 25 Euro. Der Besuch der sechs Seminare kostet 120 Euro. Anmeldung bitte mit Rechnungsadresse an: reinhard.pohl@gegenwind.info.

Die ganze Seminarreihe besteht aus:

  • 8. Oktober: Das Asylverfahren
  • 15. Oktober: Die wichtigsten Herkunftsländer
  • 22. Oktober: Asylverfahren für Frauen und Mädchen
  • 29. Oktober: Unbegleitete Minderjährige
  • 5. November: Identitätsklärung und Botschaftsbesuch
  • 12. November: Duldung und Abschiebung

Online-Seminar: Asylverfahren für Frauen und Mädchen

Die Gesellschaft für politische Bildung mit dem Referenten Reinhard Pohl bieten am 22. Oktober 2026, innerhalb ihrer sechsteilige Seminarreihe zum Asylrecht, ein Seminar zum Thema „Asylverfahren für Frauen und Mädchen“ an. Die Seminare finden online von 10.00 bis 12.30 Uhr statt.

Die Seminare eignen sich für hauptamtliche und ehrenamtliche Berater:innen und Unterstützer:innen. Alle Seminare können einzeln besucht werden und kosten je 25 Euro. Der Besuch der sechs Seminare kostet 120 Euro. Anmeldung bitte mit Rechnungsadresse an: reinhard.pohl@gegenwind.info.

Die ganze Seminarreihe besteht aus:

  • 8. Oktober: Das Asylverfahren
  • 15. Oktober: Die wichtigsten Herkunftsländer
  • 22. Oktober: Asylverfahren für Frauen und Mädchen
  • 29. Oktober: Unbegleitete Minderjährige
  • 5. November: Identitätsklärung und Botschaftsbesuch
  • 12. November: Duldung und Abschiebung

Online-Seminar: Die wichtigsten Herkunftsländer

Die Gesellschaft für politische Bildung mit dem Referenten Reinhard Pohl bieten am 15. Oktober 2026, innerhalb ihrer sechsteilige Seminarreihe zum Asylrecht, ein Seminar zum Thema „Die wichtigsten Herkunftsländer“ an. Die Seminare finden online von 10.00 bis 12.30 Uhr statt.

Die Seminare eignen sich für hauptamtliche und ehrenamtliche Berater:innen und Unterstützer:innen. Alle Seminare können einzeln besucht werden und kosten je 25 Euro. Der Besuch der sechs Seminare kostet 120 Euro. Anmeldung bitte mit Rechnungsadresse an: reinhard.pohl@gegenwind.info.

Die ganze Seminarreihe besteht aus:

  • 8. Oktober: Das Asylverfahren
  • 15. Oktober: Die wichtigsten Herkunftsländer
  • 22. Oktober: Asylverfahren für Frauen und Mädchen
  • 29. Oktober: Unbegleitete Minderjährige
  • 5. November: Identitätsklärung und Botschaftsbesuch
  • 12. November: Duldung und Abschiebung

Online-Seminar: Asylverfahren

Die Gesellschaft für politische Bildung mit dem Referenten Reinhard Pohl bieten am 08. Oktober 2026, innerhalb ihrer sechsteilige Seminarreihe zum Asylrecht, ein Seminar zum Thema „Asylverfahren“ an. Die Seminare finden online von 10.00 bis 12.30 Uhr statt.

Die Seminare eignen sich für hauptamtliche und ehrenamtliche Berater:innen und Unterstützer:innen. Alle Seminare können einzeln besucht werden und kosten je 25 Euro. Der Besuch der sechs Seminare kostet 120 Euro. Anmeldung bitte mit Rechnungsadresse an: reinhard.pohl@gegenwind.info.

Die ganze Seminarreihe besteht aus:

  • 8. Oktober: Das Asylverfahren
  • 15. Oktober: Die wichtigsten Herkunftsländer
  • 22. Oktober: Asylverfahren für Frauen und Mädchen
  • 29. Oktober: Unbegleitete Minderjährige
  • 5. November: Identitätsklärung und Botschaftsbesuch
  • 12. November: Duldung und Abschiebung

Leitfaden: Beratung von Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und Flucht

Die Caritas Osnabrück hat ihren Leitfaden zur Beratung von Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und Flucht aktualisiert. Die aktualisierte Auflage von 2026 vermittelt einen Überblick, welche Rechte Migrant*innen mit einer Behinderung haben. Dabei geht es um Asylsuchende, geflüchtete Menschen und andere Drittstaatsangehörige sowie Unionsbürger*innen mit und ohne materiellem Aufenthaltsrecht. Im Fokus stehen insbesondere Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, zur Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft sowie zur Pflege und Hinweise zum Erhalt eines Schwerbehindertenausweises.


Online-Fortbildung: Niederlassungserlaubnis und Einbürgerung

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen bietet im Rahmen seiner Online-Fortbildungsreihe über „Arbeitsmarktzugänge und Bleibeperspektiven für Geflüchtete“ am 18.11.2026 ein Modul zur Niederlassungserlaubnis und zur Einbürgerung an. Die Fortbildung findet von 16 bis 18 Uhr online auf Zoom statt. Anmelden kann man sich hier.

Die Fortbildungsreihe stellt die Basics des Asyl- und Aufenthaltsrechts einfach und verständlich dar. Im Fokus stehen Optionen und Hürden der Teilhabe am Arbeitsmarkt sowie die damit häufig eng verbundenen Bleibeperspektiven im Rahmen der neuen GEAS-Reform.

Die gesamte Fortbildungsreihe besteht aus folgenden Modulen: (bitte separat anmelden!)

  • 27.10.2026: Asylverfahren
  • 28.10.2026: Arbeitsmarktzugang & Mitwirkungspflicht
  • 10.11.2026: Bleibeperspektiven für Geduldete I
  • 11.11.2026: Bleibeperspektiven für Geduldete II
  • 18.11.2026: Niederlassungserlaubnis & Einbürgerung

Online-Fortbildung: Bleibeperspektive für Geflüchtete (II)

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen bietet im Rahmen seiner Online-Fortbildungsreihe über „Arbeitsmarktzugänge und Bleibeperspektiven für Geflüchtete“ am 11.11.2026 ein Modul zu Bleibeperspektiven für Geflüchtete (II) an. Die Fortbildung findet von 16 bis 18 Uhr online auf Zoom statt. Anmelden kann man sich hier.

Die Fortbildungsreihe stellt die Basics des Asyl- und Aufenthaltsrechts einfach und verständlich dar. Im Fokus stehen Optionen und Hürden der Teilhabe am Arbeitsmarkt sowie die damit häufig eng verbundenen Bleibeperspektiven im Rahmen der neuen GEAS-Reform.

Die gesamte Fortbildungsreihe besteht aus folgenden Modulen: (bitte separat anmelden!)

  • 27.10.2026: Asylverfahren
  • 28.10.2026: Arbeitsmarktzugang & Mitwirkungspflicht
  • 10.11.2026: Bleibeperspektiven für Geduldete I
  • 11.11.2026: Bleibeperspektiven für Geduldete II
  • 18.11.2026: Niederlassungserlaubnis & Einbürgerung