Stuttgart: Solidarische Kunstauktion

Die Seebrücke Stuttgart organisiert zusammen mit dem Württembergischen Kunstverein Stuttgart, der Bezahlkarten Tauschaktion Stuttgart, dem ROSA Stuttgart und der Sea-Eye Gruppe Stuttgart eine Solidarische Kunstauktion. Alle Einnahmen sind zugunsten des Netzwerks Nein zur Bezahlkarte, das sich dafür einsetzt, Geflüchteten ein Stück wirtschaftliche Freiheit zurückzugeben.

Wann? 7. Februar 2026 um 18 Uhr

Wo? Württembergischer Kunstverein Stuttgart (Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart)

Kontakt: per Mail an stuttgart@seebruecke.org oder auf Instagram @seebrueckestuttgart

Ab dem 30.01.2026 ist der Auktions-Katalog einsehbar.


Stuttgart: Zwischen Trauma und Therapie: Die Zukunft der landesweiten psychosozialen Versorgung von Geflüchteten

Wo stehen wir heute und wie sieht die Zukunft der psychosozialen Versorgung von traumatisierten Geflüchteten in Baden-Württemberg aus? Welche Akzente kann die zukünftige Landesregierung setzen und welche Handlungsspielräume hat sie, trotz massiver asylrechtlicher Einschränkungen eine menschenrechtskonforme Flüchtlingspolitik umzusetzen?

Die Landesärztekammer und die Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden im Januar 2026 den „4. Versorgungsbericht zur ambulanten medizinischen, psychosozialen und psychotherapeutischen Versorgung von traumatisierten Geflüchteten in Baden-Württemberg“ veröffentlichen. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren in Baden-Württemberg (LAG Flucht und Trauma) nimmt dies zum Anlass, im Vorfeld der Landtagswahl und vor dem Hintergrund des Inkrafttretens der Verschärfungen im EU-Asylrecht (GEAS) zu einer Diskussion über die Zukunft der landesweiten Versorgung traumatisierter Geflüchteter einzuladen.

Wann? 27. Januar 2026, 17.00 – 19.00 Uhr

Wo? im futurum – Zukunftszentrum, Presselstr. 29, 70191 Stuttgart

Wer? Mit Beiträgen von

  • Dr. med. Robin Maitra, Vorstandsmitglied und Menschenrechtsbeauftragter der Landesärztekammer Baden-Württemberg
  • Ulrike Schneck, Vorstandsvorsitzender der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.)

gefolgt von einem Gespräch mit Mitgliedern des Landtags und dem Flüchtlingsrat Baden-Würrtemberg (angefragt)

Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der Seite von Refugio Stuttgart.


Working Paper: Bleibeperspektiven in Baden-Württemberg

In ihrem Working Paper „Bleibeperspektiven als Alternative zur Abschiebung? – Eine Analyse arbeits- und integrationsbezogener Bleiberechte in Baden-Württemberg“ setzt sich Elina Jonitz von der Erasmus Universität Rotterdam mit der Umsetzung von Bleiberechtsoptionen für Menschen in Duldung in Baden-Württemberg auseinander. In die Analyse einbezogen wurden die Perspektiven von regularisierten Menschen, Regierungsvertreter*innen, gesellschaftlichen Akteur*innen und Arbeitgeber*innen in Baden-Württemberg. Die Studie zeigt, dass Bleiberechtsoptionen als vielversprechende Maßnahmen der „Nicht-Rückkehr“ betrachtet werden können, da sie wichtige gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen und die Rechte, Rechtssicherheit, Mobilität und psychische Gesundheit von Betroffenen verbessern. Komplexe rechtliche Verfahren und eine verschärfte Abschiebungspolitik drohen jedoch, die Ziele von Bleiberechtsoptionen zu untergraben. Vor diesem Hintergrund werden konkrete Handlungsempfehlungen an die Politik formuliert.

Das Working Paper entstand im Kontext des Forschungsprojekts FAiR, finanziert durch die Europäische Union.



Online-Veranstaltungen: Einwanderung nach Deutschland

Die Gesellschaft für politische Bildung e.V. Gegenwind bietet Info-Veranstaltungen zur Einwanderung an. Sie sind zweisprachig und finden online über Zoom statt. Themen sind die Einwanderung als Fachkraft, die Einwanderung mit Chancenkarte, die Einwanderung als Familienzusammenführung, die Einwanderung als Flüchtling, die Einwanderung zur Ausbildung oder zum Studium und die Einwanderung als Au-Pair oder zur Ableistung eines Freiwilligendienstes. Jede Möglichkeit hat ganz bestimmte Voraussetzungen, beispielsweise Altersbegrenzungen, Bildungsabschlüsse, Sprachkenntnisse oder die Sicherung des Lebensunterhalts.

2026 sind folgende Online-Veranstaltungen geplant:

  • 15. Januar, 18 Uhr (Deutsch und Dari): Einwanderung aus Afghanistan
  • 29. Januar, 18 Uhr (Deutsch und Armenisch): Einwanderung aus Armenien
  • 12. Februar, 18 Uhr (Deutsch und Englisch): Einwanderung aus Kenia
  • 24. Februar, 18 Uhr (Deutsch und Farsi): Einwanderung aus dem Iran
  • 26. März, 18 Uhr (Deutsch und Sorani): Einwanderung aus Kurdistan (Irak)
  • 8. April, 18 Uhr (Deutsch und Georgisch): Einwanderung aus Georgien
  • 22. April, 18 Uhr (Deutsch und Armenisch): Einwanderung aus Armenien
  • 19. Mai, 18 Uhr (Deutsch und Farsi): Einwanderung aus dem Iran
  • 18. Juni, 18 Uhr (Deutsch und Dari): Einwanderung aus Afghanistan
  • 30. Juni, 18 Uhr (Deutsch und Sorani): Einwanderung aus Kurdistan (Irak)
  • 30. Juli, 18 Uhr (Deutsch und Armenisch): Einwanderung aus Armenien
  • 11. August, 18 Uhr (Deutsch und Englisch): Einwanderung aus Kenia
  • 27. August, 18 Uhr (Deutsch und Farsi): Einwanderung aus dem Iran
  • 22. September, 18 Uhr (Deutsch und Sorani): Einwanderung aus Kurdistan (Irak)
  • 7. Oktober, 18 Uhr (Deutsch und Georgisch): Einwanderung aus Georgien
  • 22. Oktober, 18 Uhr (Deutsch und Armenisch): Einwanderung aus Armenien
  • 17. November, 18 Uhr (Deutsch und Farsi): Einwanderung aus dem Iran
  • 15. Dezember, 18 Uhr (Deutsch und Sorani): Einwanderung aus Kurdistan (Irak)

Die Regeln für die Einwanderung sind ähnlich. Wenn Sie Deutsch sprechen, können Sie zu jeder Veranstaltung kommen. Es wird allerdings auf einige länderspezifische Sonderheiten eingegangen.

Kontakt und Anmeldung an Reinhard Pohl: reinhard.pohl@gegenwind.info


Stuttgart: Solidarisches Spenden-Yoga

Während es draußen kalt und nass ist, machen wir es uns drinnen im Warmen gemütlich und setzen gemeinsam ein Zeichen für eine menschlichere Flüchtlingspolitik – mit einem solidarischen Spenden-Yoga am Samstag, den 7. Februar 2026, in den Bürgerräumen Stuttgart West (Bebelstr. 22). Alle Einnahmen werden an den Flüchtlingsrat-Baden-Württemberg gespendet – du zahlst so viel, wie du magst.

Schenke Dir und anderen Kraft und nimm teil an ein oder zwei fließenden Vinyasa-Yogastunden mit Lena und Meike, um mit Bewegung und Achtsamkeit Solidarität mit geflüchteten Menschen zu zeigen. Als gemeinsamen Ausklang gibt es Musik von Ania und ein bring&share Snack-Buffet. Wer möchte, kann sich an einem kleinen Infostand über die Arbeit des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg informieren – und natürlich gibt es Raum für Austausch und Vernetzung.

Ob Anfänger*in oder erfahrene*r Yogi – jede*r ist willkommen, um gemeinsam den Körper zu stärken und das Herz zu öffnen!

  • Datum: Samstag, 7. Februar 2026
  • Ort: Bürgerräume Stuttgart West, Bebelstr. 22, 70193 Stuttgart (Wilhelm Emil Fein Raum & Julie Siegle Raum)
  • Programm:
  • 15 Uhr Ankommen
  • 15.30 – 16.30 Vinyasa Yoga
  • 17.00 – 18.00 Vinyasa Yoga
  • Ab 18.15 Uhr Gemeinsamer Ausklang
  • Kosten: auf Spendenbasis (Spendenempfehlung 15 €)
  • Anmeldung: Bitte melde dich hier über das Formular an.
  • Bitte mitbringen: Bitte bring eine eigene Yoga-/Sportmatte mit, optional gerne eine Decke und noch andere Yoga-Hilfsmittel, die du vielleicht Zuhause hast. Außerdem natürlich bequeme Kleidung und wenn du Zeit und Lust hast, gerne auch eine Kleinigkeit für das Snack-Buffet.